«Musik für die Kleinsten» - Musiktherapie für Frühgeborene

Die Kreative Musiktherapie fördert die Hirnentwicklung. Sie beruhigt Atmung und Puls und vermag verschiedene Hirnteile zu aktivieren. Unser Ziel ist es, die Kreative Musiktherapie als Standardtherapie bei Frühgeborenen zu etablieren.

  • Herausforderung

    Die Zahl der Frühgeborenen nimmt weltweit zu, unter anderem wegen des steigenden Alters der Mütter. In Spitälern werden die Frühgeborenen auf der Intensivstation umsorgt. Trotzdem leiden sie oft lebenslang an gesundheitlichen Auswirkungen.

  • Handlungsbedarf

    Frühgeborene sind oft in ihrer Gehirnentwicklung beeinträchtigt und leiden später etwa an Lernschwierigkeiten und Depressionen. Auch die Eltern der Frühgeborenen sind stark belastet. Es fehlt weitgehend an Therapien, um diese Folgen zu verhindern.

  • Massnahmen

    In einer Studie will Dr. Friedericke B. Haslbeck, Musiktherapeutin und Forscherin am Universitätsspital Zürich, die Wirksamkeit der Musiktherapie umfassend wie weltweit nie zuvor untersuchen - bis zum Alter von fünf Jahren der Frühgeborenen.

  • Kooperationspartner

    Weitere Neonatologien in der Schweiz

  • Wirkung

    Fallen die Resultate positiv aus, wird dies helfen, die Musiktherapie in der Neonatologie als Standardtherapie zu etablieren. Dies kann die Lebensqualität von vielen Frühgeborenen wie auch ihrer Eltern massgeblich und langfristig verbessern.

  • Besondere Qualität des Projekts;
    Eignung der Organisation

    Frau Dr. Haslbeck ist Pionierin der Musiktherapie bei Frühgeborenen. Sie hat entsprechende Angebote an Spitälern in der Schweiz und im Ausland aufgebaut. Bis heute hat sie rund 1000 Frühgeborene musiktherapeutisch begleitet.