Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz

Die Leitung der "Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung" vernetzt Fachpersonen, informiert und begleitet Betroffene und hält Kontakt mit Familien in den Communities. Ziel: Betroffene sind beraten; Fachpersonen informiert; Mädchen sind geschützt.

  • Herausforderung

    In der Schweiz sind über 20'000 Frauen und Mädchen von der Genitalbeschneidung (FGM / C) betroffen oder bedroht. Im Kanton St. Gallen leben sehr viele Betroffene. Informationen über Folgen der Beschneidung, med. Nachsorge und Beratung fehlen.

  • Handlungsbedarf

    Es braucht Vernetzung (Fachpersonen), Informationsvermittlung und Weiterbildung (Fachpersonen & Communities), Beratung über med. / psycho-soziale Nachsorge und Präventionsarbeit in den Communities. Das Thema soll enttabuisiert werden.

  • Massnahmen

    Leitung bei der Anlaufstelle einsetzen Vernetzungsarbeit durch Stellenleitung Präventions- und Informationsarbeit durch Stellenleitung & Multiplikatorinnen in den Communities Kontaktpflege und Präventionsarbeit in Familien Weiterbildung Fachpersonen

  • Kooperationspartner

    Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz Fachstelle Familienplanung Sexualität und Schwangerschaft Schlüsselpersonen Communities Frau Dr. med. Tanja Hülder (KSSG) Fachstellen Integration Kanton St. Gallen Caritas, HEKS, SRK Kanton St. Gallen

  • Wirkung

    Durch die Community-Arbeit werden Traditionen besprochen, in Frage gestellt und verändert (Prävention). Information über medizinische Nachsorge gibt Möglichkeit zur Linderung gesundheitlicher Probleme. Fachpersonen sind vernetzt und sensibilisiert.

  • Besondere Qualität des Projekts;
    Eignung der Organisation

    Projekt-Initiative kam von zwei Frauen aus betroffenen Communities, es ist kein Top-Down-Projekt. Wir verfügen über Kontakte in die Communities und zu den Fachpersonen, können damit die Vernetzung bieten und das Projekt anstossen und begleiten.