Verein WorldEthicForum

Verein

Wir sehen die Entfremdung zwischen Mensch und Natur als eine massgebliche Ursache für die globalen Krisen. Um Zusammenhänge tiefer zu reflektieren und Probleme an der Wurzel zu packen, erforschen wir eine Kultur der "radikal geteilten Lebendigkeit". Dafür braucht es ein starkes Netzwerk, welches gemeinsam und über möglichst viele Kulturkreise hinweg an einer "neuen" Weltethik forscht, welche alle Lebewesen als Subjekte mit einbezieht.

Kontaktinformationen Projekte
  1. Zweck (SHAB)

    Der Verein WorldEthicForum / WeltEthikForum bezweckt den Betrieb einer Arbeitsgemeinschaft für Ideen und Projekte des Gelingens im Sinne nachhaltiger Entwicklung und deren ethische Implikationen. Er setzt sich ein, das Recht der Erde und aller Lebewesen auf Respekt, Würde und Existenz gesellschaftlich, politisch und rechtlich zu thematisieren, zu unterstützen und zu gewährleisten. Überdies setzt er sich insbesondere für eine weltumspannende Ethik der Fürsorge, die auf universellen Werten wie Wohlwollen, Toleranz, Grosszügigkeit, Verzeihen, Liebe, Gewaltlosigkeit, usw. beruht, ein. Der Verein ist gemeinnützig und nicht gewinnstrebig. Er kann alle Tätigkeiten ausüben, die mit dem Zweck im Zusammenhang stehen.

  2. Die wichtigsten Punkte in Kürze

    Wir sehen die Entfremdung zwischen Mensch und Natur als eine massgebliche Ursache für die globalen Krisen. Um Zusammenhänge tiefer zu reflektieren und Probleme an der Wurzel zu packen, erforschen wir eine Kultur der "radikal geteilten Lebendigkeit". Dafür braucht es ein starkes Netzwerk, welches gemeinsam und über möglichst viele Kulturkreise hinweg an einer "neuen" Weltethik forscht, welche alle Lebewesen als Subjekte mit einbezieht.

  3. Ziele

    Unser Ziel ist eine angewandte und partizipative Erforschung der Frage: Wie kommen wir zu einer neuen Verantwortung und lebensbejahenden Beziehung im Umgang mit uns selbst und der Erde? – Daraus können neue, nicht-ausbeuterische Systeme entstehen.

  4. Grundsätze

    Die Kultur radikal geteilter Lebendigkeit wurzelt und gipfelt in der Bereitschaft zum Gespräch mit den Menschen und mit allen Wesen der Erde, die mit uns diese Lebendigkeit teilen. Das WorldEthicForum sieht seine Stärke und Aufgabe darin, gemeinsam mit Neugierde so offen wie möglich ins Gespräch zu kommen. Das WorldEthicForum sieht sich als Plattform des Lernens: Die Fähigkeit zuzuhören und diverse Perspektiven versuchen zu verstehen, sind uns wichtiger als das rhetorische Talent, andere zu überzeugen. Dialog schliesst ein, und zwar auch das, was fremd oder ungewohnt scheint. Uns ist der Respekt vor dem Menschen wichtiger als das Bewerten oder Urteilen über Meinungen. Das WorldEthicForum vertritt selbst keine festen Meinungen oder Überzeugungen, es sieht sich vielmehr als einen Raum für den Austausch und des Von- und Miteinander-Lernens. Inspiriert durch verschiedene Sicht- und Hörweisen. Wir möchten Raum geben, um auch möglichen Kontroversen konstruktiv und gemeinsam zu begegnen. Wir sehen das WorldEthicForum als einen Praxisraum, um uns gemeinsam unseren herkömmlichen Verhaltensmustern und Dynamiken bewusst zu werden. Um Sensibilität für (unterschwellige) Tendenzen – wie zum Beispiel Macht und Hierarchien, Ablehung und Erniedrigung oder Cancel-Culture – zu entwickeln. Um durch Dialog und in Beziehung-Treten mit dem „Anderen“ gesunde und langfristige Verbindungen (wieder-) weben zu können. Wir sehen Kontroverse als eine Einladung, einen dritten oder vielleicht ungedachte Wege zu suchen. Diese Wege sind das Übungsfeld für fruchtbare, kreative, inspirierende Gespräche – hin zu einer Kultur der radikal geteilten Lebendigkeit.

  5. Massnahmen

    Aktionspfeiler unseres 7-Jahresprozesses: - Vernetzen, austauschen + voneinander lernen (hybride Gatherings) - Erkunden + tiefer Verstehen - Erfahren + vermitteln - Ko-kreieren + gegenseitiges Unterstützen - Anwenden + praktizieren

  6. Finanzierung

    - Erträge aus Eintritten - Öffentliche Fördergelder - Beiträge von Stiftungen, Privaten + Spenden - Sachbeiträge - Ehrenamtliche Arbeit

  7. Unterstützung

    Wir fördern nicht mit finanziellen Mitteln. Da wir aber der Meinung sind, es müssen nicht alle das Rad neu erfinden, vernetzen und verweben wir uns sehr gern. Projekte, die mit unseren Anliegen korrespondieren und sich als Teilgeber:innen oder Inputgeber:innen (z.B. für Workshops) einbringen möchten, sind willkommen, Kontakt aufzunehmen.

  8. Bankverbindung

    CH26 0900 0000 1541 8845 3